ANSCHNALLPFLICHT!

Früher war alles besser. Man musste seine Haustür nicht abschließen und das Auto auch nicht – sich bei der Fahrt anschnallen – sowieso nicht. Die Kinder konnten noch Kinder sein und alleine draußen tollen, toben und die Welt erkunden. Und Männer waren noch echte Kerle, die am Wochenende Bier trinkend im Blaumann unter ihrem Auto lagen und schraubten, mit Dreck unter den unmanikürten Fingernägeln. Außerdem gab es wunderbare Schlaghosen und fröhlich-bunte Hemden. Beim Radfahren wurde die Frisur nicht durch einen hässlichen Helm entstellt.

Das Zahlengedächtnis wurde noch regelmäßig gefordert, hatte man doch die Telefonnummern sämtlicher Freunde und Verwandte im Kopf gespeichert um sie bei Bedarf möglichst schnell in die Wählscheibe drehen zu können. An Weihnachten lag noch richtig Schnee und im Sommer war es heiß. Bücher waren noch aus Papier und Twix hieß noch Raider. Es gab ein Bällchen Eis für 45 Pfennig. Und Bier für ´ne Mark. Für alle, denen jetzt beim Gedanken an die guten alten Zeiten die Tränen gekommen sind, gibt es eine gute Nachricht: die Quietschboys machen es möglich – es gibt wieder Bier für ´ne Mark! Auch in diesem Jahr stehen die vier Frankfurter Traditions-Comedy-Rocker beim Open Doors auf der Bühne und nehmen mit ihren rockigen Sounds und den kernigen Texten den Bier Müller auseinander. Und sie verkaufen Euch Bier für 'ne Mark – ihr aktuelles Album, mit dem sie den internationalen Musikmarkt erobern wollen. Diesen Auftritt solltet ihr auf keinen Fall verpassen, auch wenn ihr unserer Zeit das ein oder andere Gute abgewinnen könnt. Es soll ja tatsächlich Statistiken geben, die belegen, dass es der Menschheit heute besser geht als je zuvor. Aber eins ist sicher: Mit genug Bier für ´ne Mark kann man diesen Fakt wunderbar vorübergehend ausblenden.

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