WER SICH AN DIE 80ER ERINNERN KANN, DER WAR NICHT DABEI!

Groß war der Aufschrei unter den Fans. Ein Open Doors Festival ohne RÿffHuntR, das kann ja nicht wahr sein! Aber es kam so wie es kommen musste, im letzten Jahr waren Jack Samson, Johnny Dipstick, Duke Dreamer, Nikk Tail und Sir Alan Blackthrone auf Welttournee. Und der Booker hat irgendwie ganz großen Mist gemacht, denn er hat uns vergessen. Und dabei sind wir doch nicht irgendein Festival, sondern das Festival der Herzen, in der Musikhauptstadt Hessens. Aber was macht der Booker? Er organisiert Shows in Fulda, Gießen, Kaufbeuren und St. Goarshausen. Nie gehört von den Käffern. Sogar in der ARD rockten sie zur besten Sendezeit. Aber Neu-Isenburg ausgelassen. In Langen waren sie, aber nicht beim Open Doors. Ganz knapp die Autobahnausfahrt verpasst und das falsche Kalenderblatt vor den Augen Unfassbar.

Nagut, kann ja mal passieren. Und dann auch noch in richtigen Städten unterwegs, damit die Welttournee nicht so piefig wirkt. Solche Städte, die selbst die letzten Dörfler aus dem tiefsten Texas auf dem Globus finden sollten. Mit ihrem HuntR-Mobil fuhren sie von Barcelona über Paris nach London, von dort nach Prag, Budapest und nach Moskau. In Russland ließen sie ihr Fahrzeug stehen und sind bei den HuntR-Airways an Bord gegangen, um nach Tokio, Los Angeles, Toronto und New York zu fliegen, bevor sie ganz Südamerika unsicher machten. Ja, in der Tat eine weite Strecke, aber es hat sich gelohnt. Und vor lauter Scham, weil sie uns ausgelassen haben, weil sie wissen, dass die besten, tollsten und lautesten Fans immer nach Neu-Isenburg kommen, gibt es für unser Jubiläumsfestival einen Deal: Es wird die exklusive und einzige Show in Originalbesetzung in Deutschland sein. Ja genau, ihr habt richtig gehört. Die Urväter des Hair-Metals, die Gründer des Poser-Rocks, die Schöpfer des 80er Images sind nur für euch noch ein einziges Mal in Originalbesetzung da. Daran gibt es nichts zu rütteln: Hauptbühne, Primetime, Headliner. So wie es sich für wahre Rockstars gehört.

Und wer RÿffHuntR nicht kennt, weil er zum Beispiel im vergangenen Jahr zum ersten Mal auf dem Open Doors war, oder uns seit 2012 nicht mehr besuchte, dem wollen wir einen kurzen Einblick gewähren, wer diese Herren überhaupt sind. RÿffHuntR haben nicht nur vor über 150 Jahren die Musik, sondern auch vor mehr als 37 Jahren die Achtziger Jahre erfunden. Sie haben sämtliche andere Rockbands mit ihrer Attitüde, den Klamotten und der Art auf der Bühne zu posen geprägt. Und als schließlich die Poser in Mode kamen, klingelte die Kasse. Bands wie Steel Panther sind nur ein müder Abklatsch. Vergesst Bon Jovi und Van Halen, vergesst Journey und Foreigner, vergesst Alice Cooper, Whitesnake, Europe und Guns’n’Roses. Die Erfinder des Klischees haben uns versprochen, noch einmal über vier Stunden in die Mikrofone zu spucken, in die Trommelfelle zu dreschen, in die Saiten zu robben und die Tasten zum quietschen zu bringen. Und weil wir euch kennen, müssen wir in diesem Jahr mit mehr Securities und Absperrgittern anrücken. Anders wird der Ansturm wohl nicht zu bändigen sein. Aber wir freuen uns wie ein saftiges Schnitzel, das wird unser exklusives Highlight des Jahres.

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