INDONESISCH ISEBORSCH

Tasha kommt aus der wohl schönsten Gegend Österreichs, nämlich aus dem Tiroler Oberland. Ganz in der Nähe der Landeshauptstadt Innsbruck, sehr beschaulich gelegen im Tal der schönsten Berge und saftigsten Wiesen. Von dort aus wollte sie einst weit hinaus in die Welt, ohne jedoch ihre Wurzeln zu vergessen. Sie ist und bleibt Tirolerin, und das mit ganzem Herzen. So wie sie es sich seit je her wünschte, ging ihre Reise fast einmal um die ganze Welt. Nachdem sie halb Europa musikalisch durchquerte, war sie mit ihrer Band in Asien unterwegs, um dort zehntausende Fans zu beglücken. Ihr Vorhaben wurde in die Tat umgesetzt und ich bin mir sicher, dass es noch lange nicht das Ende war.

Es geht weiter auf einem oft steinigem und langem Weg, aber wenn man die Zähne ordentlich zusammenbeißt, tut es nicht so weh, all das zu erreichen und darüber hinaus zu kommen. Tatsächlich ist es so, dass die Österreicher offenbar eine höhere Schmerzgrenze haben. Als stiller Begleiter und lauter Fan konnte ich beobachten, wie Tasha und ihre Mannen ganz ohne Koffein, ohne Energydrinks und ohne sonstige externe Substanzen nach einer 33-stündigen Reise von Österreich nach Indonesien, ohne Probleme und ohne Schlaf auf drei Flugetappen, mit lediglich einer kurzen Dusche, noch ein zwei Stunden langes Konzert spielen konnten. Das muss erstmal eine Band nachmachen. Aber das Paradies entschädigt für solche Strapazen, wenn man nach dem Gig im Whirlpool liegt und sich mit exotischen Früchten füttern lässt. Aber Tasha ist nicht faul, denn am nächsten Tag ging es weiter, mit einem Konzert in einem Amphitheater vor zehntausend verrückten Fans, inklusive Pressetermine, Autogrammstunden, Fotosessions und natürlich mit einer VIP Party samt Schampus und Häppchen. Tasha wurde anschließend von ihrer Band auf Händen durch den Dschungel getragen, vorbei an gefräßigen Äffchen und tiefen Wasserfällen, hoch auf einen schwefelspeienden ca. 2.212 Meter hohen Vulkan im Morgengrauen und wieder runter, ab in die heißen Quellen und über holprige Straßen bis hin zum Flughafen auf dem Weg nach Jakarta, der zweitgrößten Metropole der Welt.

Dort warteten fast zehn Millionen Zuschauer vor ihren Fernsehgeräten auf den Auftritt von Tasha. Und jetzt, wieder zurück, bodenständig im Herzen Europas angekommen, macht sich Tasha mit ihren Jungs auf den Weg in die wohl kleinste Weltmetropole des gesamten Kosmos, das schöne Neu-Isenburg. Eine Ehre für uns, wo ihr Tourplan zum bersten gefüllt ist! Vor zwei Jahren hat sie extra noch zum Open Doors einen neuen Song geschrieben, den sie mit ihrer Band wenige Tage zuvor einstudierte, um dann hier bei uns Premiere zu feiern. Wir sind gespannt, was sie sich für unser Jubiläum besonderes einfallen lässt. Zumindest verspricht sie uns, ihre beiden Weltklassegitarristen mitzunehmen. Und, auf meinen Wunsch hin, das ist doch klar, wird dieser sympathische und euphorische Freak am Bass natürlich auch mit von der Partie sein! Na dann sag ich mal „servas!“

Präsentiert von





 












 






 









 






 

Socials