DESIGNERKLANGTEPPICH

Meine lieben Freunde der gepflegten Abendunterhaltung, so etwas gab es bei uns noch nie! Zur Eröffnung der Linkinpartner & Journal Frankfurt Bühne, beim 25. Open Doors Festival, präsentieren wir euch wieder den Newcomer Band Contest. Doch dieses Mal sind wir so richtig kreativ geworden. Die erste Teilnehmerband gibt ein exklusives und absolut unvergleichliches WOHNZIMMERKONZERT auf der Linkinpartner & Journal Frankfurt Bühne.

FORMVOLLENDETE SAITENSPRÜNGE

Vor nicht allzu langer Zeit in einem gar nicht weit entfernten Land wuchs ein kleiner Bub zu einem jungen Mann heran. Schon früh erwachte seine Faszination für Ästhetik und trieb seine Neugier an. Wegbeschreibungen für die Suche nach formvollendeter Schönheit gab es nicht, also ließ er sich treiben, wohin auch immer der Wind ihn führen würde. Und er fand was er suchte. Auf dem hellen Marktplatz eines kleinen Dorfes, stand ein bezauberndes Mädchen mit ihrer Gitarre am Brunnen. Von ihrer Anmut gefesselt, scharten die Menschen sich um sie herum. Auch unser junger Abenteurer war seines Atems beraubt und er wusste, er musste sie haben.

ZICKEZACKEDIGGEBAGGE - OI! OI! OI!

Kupfer hat eine Dichte von 8,96 g/cm3 und sein Schmelzpunkt liegt bei 1083,62 °C. Außerdem kristallisiert es mit kubisch-flächenzentrierter Struktur. Die Dichte von Zink ist mit 7,14 g/cm3 der des Kupfers zwar recht ähnlich, jedoch schmilzt Zink schon bei 419,53 °C, siedet bei 907 °C und kristallisiert mit hexagonal-dichtester Packung. Beim schmelzflüssigen Legieren der beiden Metalle muss, um Zinkabbrand zu vermeiden, genau darauf geachtet werden, dass die Schmelze nicht überhitzt und möglichst schnell nach Erreichen der Gießtemperatur verarbeitet wird. Zusätzlich muss die Schmelzoberfläche abgedeckt werden um eine übermäßige Oxidation durch Aufnahme von Luftsauerstoff zu verhindern.

PLANKROCK? AY!

Man stelle sich fünf ungewaschene Männer vor, die bei frostigen Temperaturen, in Lumpen gekleidet, Rum trinkend, von einem vor einer verschneiten Küste liegenden Schiff aus, ein Hundeschlittenrennen verfolgend und dabei „Arrrrrr“ rufend, in zwischen Planken gespannten Hängematten faulenzen, nachdem ihre letzte Goldschatzsuche von einem riesigen Grizzlybären vereitelt wurde. Nun sollte über die Herren jedoch nicht zu schnell geurteilt werden, die Auffassung von Hygiene und Reinlichkeit ist auf einem Schiff nun mal grundsätzlich eine Andere.

STURZBÄCHE AUS SCHWEISSPERLEN

Dieser eine Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, dieser eine Funke, der den Sprengstoff entzündet, dieser eine Dezibel, der im Gehörgang die Härchen zum bersten bringt, dieses eine Fitzelchen Energie, das ist genau das, was April Art ausmacht. Wo andere nur spielen, sind April Art einen Schritt weiter. Wo nehmen die vier Gießener nur diese ungeheuere Kraft und Ausdauer her? Es sind nicht nur eigene Schweißperlen, die dem Powerquartett im Gesicht herunter rinnen. Fitness-Studio? Brauchen wir nicht. Wir haben April Art.

Und das Rezept ihrer Performance ist so einfach wie ein Drei-Gänge-Menü, das jedoch gleichzeitig am Tisch serviert und direkt in den Kopf gepresst wird. So gibt es zur Vorspeise knackige Kompositionen, die mit so viel Liebe und Wut zu gleichen Teilen in die Musik arrangiert wird, dass es ihr an Emotion wahrlich nicht mangelt. Den Hauptgang servieren sie mit einer schier unbegrenzten Performance, die eigene und fremde Schweißperlen zu Sturzbächen und Wasserfällen werden lassen. Kein Schlag, kein Rhythmus bleibt unbewegt, kein Muskel hängt schlaff am Knochen und selbst die Mimik morpht zu anormalen Verrenkungen beim endlosen Bewegungsdrang der Akteure.

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