Feierabend-Superhelden

Was haben Clark Kent und Ethan Hunt gemeinsam? Eigentlich erstmal nicht viel, außer dass sie sich die Kinoleinwände teilen. Dennoch ist der eine fiktive Protagonist mit unmenschlichen Superkräften ausgestattet, während der andere lediglich von einem Seil getragen über dem von Laserstrahlen übersäten Hallenboden schwebt. Deshalb heißt es auch Mission Impossible, also eine unmögliche Mission.

Doch Superman kann alles, und so macht er aus dem Unmöglichen ein Mögliches. Jede Band möchte gerne einen Superman in den eigenen Reihen haben. Spätestens dann, wenn die schweren Gitarrenboxen und die unschleppbare Bassanlage über die Bühnenkante gehievt werden möchte. Und dann spielt Superman auch einfach viel geiler auf seiner Gitarre, als Tom Cruise es sich jemals nur erträumen könnte. Kein Wunder, dass sich die Band aus dem schönen Rhein-Main Gebiet einen solchen Gitarristen schnappte. Denn auch Superman hat einmal Feierabend und möchte sich seinem Hobby, dem Musizieren, einmal vollumfänglich hingeben.

Die bösen Schurken dieser Welt haben immer dann Sendepause, wenn Mission Possible aufspielt. So auch, wenn die druckvolle Kapelle die perfekte Setlist für das doch sehr anspruchsvolle Neu-Isenburger Publikum auf die Bühne zaubert. Da werden alte Klassiker von Deep Purple, Genesis und Billy Idol bis hin zu neumodischen Tunes von Robbie Williams oder Sunrise Avenue bis ins letzte Detail zelebriert. Aber Alkoholverbot herrscht trotzdem für die Band, schließlich muss Superman nach dem Konzert seine Gitarre wieder einpacken, das schwere Equipment von der Bühne tragen, in den Bandbus verfrachten und, während seine Bandkollegen bereits die Gage zählen, noch einmal feucht durchwischen, damit die Quietschboys anschließend nicht auf der hinterlassenen Lava ausrutschen, und danach nur mal schnell die Welt retten. Es heißt schließlich auch bei Superhelden: Don’t drink and fly.

 

 

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